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(Der Tartuffe oder Der Betrüger)


( Peter Felten : der "Tartuffe" )

MOLIÉRE (Jean-Baptiste Poquelin )

Jean Baptiste Poquelin,gennant Moliére, wurde am 15.1. 1622 als Sohn eines wohlhabenden Teppichwirkers in Paris geboren. Er ging auf das Jesuitenkolleg Clermont in Paris und später, statt den vererbbaren Titel des königlichen Teppichwirkers von seinem Vater zu übernehmen, nach Orléans, wo er ,mann glaubt, als Advokat tätig war. 1643 zusammen mit  seiner Gefährtin Madeleine Béjart gründete er , die Theatertruppe "L'Illustre Théâtre". Sie ging für 12 Jahre auf Tour durch Frankreich. 1658 kehrten sie als die Truppe des Herzogs von Orléans nach Paris zurück, wo sie und schliesslich unter der Name "Troupe du Roi" im Palais Royal wo hier Ihre Spielstätte fundig war . Moliére führte auch selbst Regie und spielte die Hauptrollen in seinen Stücken.


(Dietmar Bertram : Clèante)

INHALT

Tartuffe hat sich durch Vortäuschung eines frommen Lebenswandels in das Haus eines wohlhabenden Bürgers eingeschlichen. Der Gastgeber Orgon und dessen Mutter Madame Pernelle sind ihm völlig hörig und verehren ihn wie einen Götzen. Die übrigen Hausgenossen – Frau Elmire, die Tochter  Marianne sowie die Zofe Dorine durchschauen Tartuffe von Anfang an. Sie sehen in ihm einen betrügerischen Scheinheiligen, der nur auf den Besitz und das Geld Orgons aus ist. Unterstützt von Cléante, dem Schwager Orgons, wollen sie dem verblendeten Hausherrn die Augen öffnen, doch je mehr sie versuchen die Scheinheiligkeit Tartuffes aufzudecken, desto trotziger bekennt sich Orgon zu seinem frömmelnden Gast …


(Ramona Marx: Frau Pernelle)

Betrug, Verrat und Scheinheiligkeit – das sind die Themen des «Tartuffe». Dies sind auch die Themen unserer Zeit. Politik und Medien und auch die alltägliche Begegnung von Mensch zu Mensch sind geprägt von Betrug und Scheinheiligkeit. Und eines kommt hinzu: die Leichtgläubigkeit. Die alltäglichen Mechanismen des Betrugs funktionieren nur, wenn es genügend Menschen gibt, die leichtgläubig sind. Die, die es besser wissen, erscheinen dann oft als Nörgler und Pessimisten.
Tartuffe wird trickreich entlarvt. Dass es aber nicht besserwisserische Nörgelei ist, sondern ein waches kritisches Bewusstsein, das die Werte echter Menschlichkeit in sich bewahrt und die Scheinheiligkeit letztlich trickreich entlarvt, dafür gibt Molière in seinem Klassiker ein großartiges Beispiel. Schon Goethe lobte in diesem Sinne: «Molière ist so groß, dass man immer von neuem erstaunt, wenn man ihn wieder liest. Die Exposition von «Tartuffe» ist nur einmal in der Welt da; sie ist das Größte und Beste, was in dieser Art vorhanden ist.»


(Gian Andrea Scarello: Orgon)


DARSTELLER

Peter Felten - Tartuffe

Gian Andrea Scarello - Orgon

Anita Steiner - Dorine                              

Ramona Marx - Elmire und Madame Pernelle

Dietmar Bertram- Cleante 

Axel Schwenk- Valer und Herr Loyal

Anita Fricker , Marianne


REGIE - Gian Andrea Scarello

Text und Dramaturgie :  Anita Steiner

PRESSESTIMME

...Nimmt man nun Tartuffe, den Eingebildeten Kranken, oder die Schule der Frauen, Scarello kann mit seiner Truppe eine jede dieser Komödien originaltreu auf die Bühne bringen. Bei so viele Plagiaten im Kulturbetrieb ist dies ein echter Lichtblick!
(SÜDDEUTSCHE ZEITUNG-Feuilleton).


(Axel Schwenk:Valère / Anita Steiner : Dorine / Anita Fricker:Marianne)

(2008 Copyright, alle Rechte vorbehalten 
Teatro d`Arte Scarello- Mainz - Deutschland)

 Stückdauer:
 ca. 120 Minuten + Pause
 technische Voraussetzungen:
 Bühnenmindestgröße 8x7 m.
 variables Bühnenbild
 Raummikrofone in sehr großen Sälen 
 Kosten: nach Absprache 

BUCHUNG HIER (nur für Veranstalter)